Vorlage - BI/2013/013-1  

Betreff: Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in dem Einmündungsbereich Mühlenstraße/Brakweg
Status:öffentlich  
  Bezüglich:
BI/2013/013
Beratungsfolge:
Rat der Gemeinde Binnen
17.10.2017 
Sitzung des Rates der Gemeinde Binnen geändert beschlossen   

Beschluss:

 

Der Rat beschließt, in dem Einmündungsbereich Brakweg/Mühlenstraße im Ortsteil Binnen keine / folgende Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung umzusetzen:

 


Sachverhalt und Begründung:

 

Am 10.09.2013 hat der Rat der Gemeinde Binnen den Beschluss über Ausbau des Einmündungsbereiches Brakweg/Mühlenstraße gefasst. Der Ausbauplan, der seinerzeit Gegenstand des Beschlusses war, sieht wie folgt aus:

 

 

 

Auf Initiative des Ratsmitgliedes Helmut Tonn fand am 24. August 2017 ein Ortstermin statt, da mehrere Anlieger den Wunsch äußerten, in dem genannten Einmündungsbereich Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung/Geschwindigkeitsminimierung durchzuführen. Hintergrund dieses Wunsches ist, dass offensichtlich viele Autofahrer den Brakweg als „Abkürzung“ Richtung Ortsmitte nutzen und dort relativ hohe Geschwindigkeiten gefahren werden. Durch den Wechsel des Pflastermaterials an der Stelle (Betonsteinpflaster/Natursteinpflaster) verändert sich das Rollgeräusch und es entstehen Erschütterungen, die insbesondere in dem unmittelbar angrenzenden Gebäude störend wahrnehmbar sind.

 

In dem Termin mit den Anliegern wurden verschiedene Maßnahmen diskutiert, mit denen verhindert werden könnte, dass PKW über die Natursteinfläche fahren.

 

Vorgeschlagen wurde, Fahrbahnschwellen oder -teller einzubauen, die zwar grundsätzlich befahrbar sind, aber aufgrund ihrer Form dazu animieren, dass Tempo erheblich zu reduzieren. Beispiele dazu:

 

 

 

Alternativ könnten feste Poller eingebaut werden, die mit einem gewissen Abstand zur Fahrbahn auch einen landwirtschaftlichen Verkehr in dem Einmündungsbereich ermöglichen. Anstelle der Poller könnten natürlich auch Pflanzkübel oder dergleichen aufgestellt werden. Bei einem Pflanzkübel wäre die Anliegerin bereit, die Pflege und Bepflanzung des Objekts zu übernehmen.

 

Auch wenn die Argumente der Anlieger nachvollziehbar sind, sind aus Sicht der Verwaltung konkrete Maßnahmen in dem Einmündungsbereich nicht zwingend erforderlich. Um den Verkehr mit PKW einzuschränken, könnte alternativ der Brakweg für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.

 

Für den Fall, dass in dem Einmündungsbereich doch bauliche Maßnahmen realisiert werden sollen, wird seitens der Verwaltung die Aufstellung eines Pflanzkübels mittig auf der Natursteinfläche favorisiert, der allerdings aus Gründen der Verkehrssicherheit mit Warntafeln zu versehen wäre.

 


Finanzielle Auswirkungen:

 

ja

x

nein

 

Haushaltsmittel stehen zur Verfügung

 

Durch bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung entstehen Kosten. Je nach Ausführung werden diese auf 1000 € bis 2000 € geschätzt.


 

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