Vorlage - LI/2017/023  

Betreff: Schaltzeiten Straßenbeleuchtung im Flecken Liebenau
Status:öffentlich  
Beratungsfolge:
Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss des Flecken Liebenau
28.09.2017 
Sitzung des Bau-, Umwelt- und Planungsausschusses des Flecken Liebenau      

Beschluss:

Der Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss beschließt, die Schaltzeiten nicht zu ändern.

 


Sachverhalt und Begründung:

 

Vom Bau-, Umwelt- und Planungsausschuss des Flecken Liebenau, aber auch von einzelnen Bürgern wurde in der jüngsten Zeit die Anfrage nach Veränderung der Schaltzeiten im Flecken Liebenau gestellt. Derzeit sieht die Standardschaltzeit eine Abschaltung von 24.00 Uhr bis 5.30 Uhr vor.

 

Der derzeitige Wunsch ist, die Abschaltung zu verkürzen und morgens früher einzuschalten. Besonders ein Bürger hat dazu mehrfach den Wunsch geäußert. Er möchte damit erreichen, dass die Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel eine bessere Fußweg- und Haltestellenausleuchtung erhalten und somit die Verkehrssicherheit erhöht wird.

 

Derzeit finden zwei Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln in den frühen Morgenstunden und somit außerhalb der Beleuchtungszeit statt. Eine um 4.57 Uhr und eine weitere um 5.27 Uhr. Nach Rücksprache mit der Verkehrsgesellschaft Landkreis Nienburg mbH (VLN) werden diese beiden Fahrten von 6 Fahrgästen genutzt. Somit ein sehr kleiner Nutzerkreis, der nach Ansicht der Verwaltung nicht zwingend einer Erweiterung der Schaltzeiten bedarf. Denn dann müssten auch die Zeiten, in denen beispielsweise Zeitungen ausgetragen werden, berücksichtigt werden.

 

Da die technischen Möglichkeiten aufgrund der technischen Infrastruktur im Flecken Liebenau begrenzt sind, stehen leider nicht alle technisch machbaren Optionen zur Verfügung. So kann im Flecken Liebenau die Beleuchtung nicht für einzelne Straßen geschaltet werden, sondern nur für Bereiche, die zusammen an einer der wenigen Schaltstellen hängen. Eine Einschaltung z. B. nur der Ortsdurchfahrt ist somit leider nicht möglich.

 

Vor dem Hintergrund, dass sich die zuständigen Gremien vor einigen Jahren sehr intensiv und in mehreren Sitzungen mit den Beleuchtungszeiten auseinandergesetzt haben, schlägt die Verwaltung vor, die Einschaltzeiten nicht zu verlängern.

 

Eine Möglichkeit, ohne höhere Verbräuche zu verursachen, wäre aus Sicht der Verwaltung aber eine Verschiebung der Nachtschaltung. Zum Beispiel durch ein früheres Ausschalten um 23.00 Uhr und dafür ein früheres Einschalten um 4.30 Uhr. Damit entspräche die Ausschaltzeit auch denen der Gemeinden Pennigsehl und Binnen.

 


Finanzielle Auswirkungen:

 

ja

X

nein

 

Haushaltsmittel stehen zur Verfügung

 

 

Konto:

 

Erläuterungen:


Anlage/n:

 

 

 

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