Vorlage - SG/2015/053  

Betreff: Mitwirkung der Samtgemeinde Liebenau an dem Projekt GO ELK
Status:öffentlich  
Beratungsfolge:
Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Samtgemeinde Liebenau
23.11.2015 
Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses der Samtgemeinde Liebenau ungeändert beschlossen   
Samtgemeindeausschuss
Anlagen:
20150721GOELK_Steyerberg_20150721

Beschluss:

 

Der Samtgemeindeausschuss beschließt, die Mitwirkung an dem Projekt Go Elk zustimmend zur Kenntnis zu nehmen.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die Teilnahme an dem Projekt in geeigneter Weise zu veröffentlichen.

 


Sachverhalt und Begründung:

 

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVi) fördert seit 2014 das Projekt „GO ELK“, um Erfahrungen über den Betrieb von Elektrofahrzeugen in unterschiedlichen gewerblichen Nutzersegmenten zu sammeln. Teilnehmer an diesem Projekt, das im Rahmen des „Schaufensters Elektromobilität Bayern-Sachsen“ stattfindet, sind unter anderem

  • E.ON Technologies GmbH, Gelsenkirchen (Konsortialführer),
  • die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen,
  • die Hochschule Ruhr West, Bottrop und
  • der Flecken Steyerberg.

 

Aus aus der offiziellen Projektbeschreibung des Bundes:

In dem Projekt sollen neue Geschäftsmodelle sowie intelligente, batterieschonende Ladelösungen entwickelt und erprobt werden. Weiterhin werden Möglichkeiten der Optimierung eines wirtschaftlichen Betriebes von Elektrofahrzeugen untersucht. Ein Ziel des Projektes „Go ELK!“ ist deshalb einerseits, das Verständnis für die Einsatz- und Betriebsbedingungen der Fahrzeugbatterien zu verbessern und geeignete Servicekonzepte und batterieschonende Ladealgorithmen zur Verlängerung der Batterielebensdauer zu entwickeln und zu testen. Andererseits sollen die wesentlichen Treiber der Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in gewerblichen Flotten untersucht, angepasste Lösungen für Versorgung, Flottenbereitstellung und -service entwickelt sowie Konzepte für ein intelligentes Flottenlademanagement erprobt werden. Die Ergebnisse fließen in die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle ein, können aber auch bei der Weiterentwicklung der Fahrzeugbatterien von Nutzen sein.

 

Durch Go Elk sind in Steyerberg mehrere Ladestationen finanziert und installiert worden. Außerdem gibt es eine kleine Fahrzeugflotte, die auch von der Öffentlichkeit im Rahmen eines carsharings mitgenutzt werden kann.

 

Da mithilfe der Metropolregion Hannover/Braunschweig ein Renault Kangoo als Elektrofahrzeug für Steyerberg und Liebenau (Einsatzfahrzeug für den Bauhof) für 3 Jahre geleast werden konnte, hat sich die Verwaltung um die Bereitstellung einer Ladestation in Liebenau beworben. Die Bewerbung war erfolgreich; die Ladestation ist inzwischen angekommen und soll in Kürze am Rathaus angebracht werden.

 

Damit haben Nutzer von Elektrofahrzeugen in Liebenau die Möglichkeit während eines Rathausbesuchs ihr Fahrzeug  aufzuladen. Geplant ist, während der Projektlaufzeit (bis einschließlich 2016) die Aufladung kostenfrei zu ermöglichen.

 

Die Kosten für den Strom sind voraussichtlich gering, da es derzeit lediglich eine sehr überschaubare Zahl von Elektro-PKW gibt.

 

Der Verwaltungsaufwand für den Betrieb der Ladestation ist ebenfalls gering; die Daten werden automatisch per Mobilfunk an die Hochschulen übersandt.

 


Finanzielle Auswirkungen:

x

ja

 

nein

 

Haushaltsmittel stehen zur Verfügung

 


Anlage/n:

 

Präsentation über das Projekt Go Elk

 

Anlagen:  
  Nr. Name    
Anlage 1 1 20150721GOELK_Steyerberg_20150721 (1499 KB)    
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