Auszug - Investitionspakt soziale Integration im Quartier Antragstellung für das "Begegnungs- und Bildungszentrum mit multifunktionaler und integrativer Ausrichtung"  

Sitzung des Rates der Samtgemeinde Liebenau
TOP: Ö 4
Gremium: Rat der Samtgemeinde Liebenau Beschlussart: geändert beschlossen
Datum: Do, 08.06.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 20:10 Anlass: Sitzung
Raum: Hotel-Restaurant Schweizerlust
Ort: Schweizerlust 1, 31618 Liebenau
SG/2017/021 Investitionspakt soziale Integration im Quartier
Antragstellung für das "Begegnungs- und Bildungszentrum mit multifunktionaler und integrativer Ausrichtung"
   
 
Status:öffentlich  
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Ratsherr Dirk Reineke trägt dem Samtgemeinderat den vorliegenden Sachverhalt vor. Danach sei die Raumkonzeption, die vom Architekturbüro „Lindener Baukontor“ in zwei Varianten vorgeschlagen worden ist, mit allen in Frage kommenden Akteuren abgestimmt worden. Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss sowie der Samtgemeindeausschuss empfehlen die Planungsvariante 1, wonach die Grundschule im bisherigen Gebäudeteil verbleiben kann. Absehbar sei, dass erhebliche finanzielle Mittel für die Um- und Nachnutzung des Schulgebäudes aufzubringen sind, insofern sei die Samtgemeinde auf Fördermittel angewiesen.

 

Ratsfrau Margit Schmidt unterstützt ebenfalls die Variante 1. Diese Planung sei für die Belange der Schule insgesamt optimal, vor allem hinsichtlich des Mensabereichs.


Beschluss:

 

Der Samtgemeinderat beschließt, dem vom Lindener Baukontor erarbeiteten Raumkonzept (Variante 1) grundsätzlich zuzustimmen und einen entsprechenden Umbau/eine Sanierung der St.  Laurentiusschule im Haushaltsjahr 2018 umzusetzen. Mit der Umsetzung des Raumkonzeptes wird eine auf Dauer angelegte nachhaltige Nutzung des gesamten Gebäudekomplexes der St. Laurentiusschule erreicht.

 

Vorab ist Folgendes zu ergänzen:

 

a) Das gesamte Bauvorhaben ist in selbständig umzusetzende Bauabschnitte aufzuteilen. Die Kosten für die Bauabschnitte sind getrennt zu kalkulieren.

 

b) Für die gemeinnützige Jugendhilfeeinrichtung sind Räumlichkeiten einzuplanen. Notwendige Büros sind im ehemaligen Hausmeisterhaus unterzubringen; die weiteren Räumlichkeiten sind durch eine Doppelnutzung von bestehenden Räumen innerhalb der Schule sicherzustellen.

 

c) Für eine Migrations- und Beratungsstelle sowie Flüchtlingshilfe in Ergänzung zu dem bestehenden Familienservicebüro im Rathaus sind 1 bis 2 Räume einzuplanen.

 

d) Die Sanitär- und Umkleideräume im Kellergeschoss sind Bestandteil des Gesamtkonzeptes, werden aber mit Mitteln der Städtebauförderung finanziert.

 

 


Abstimmungsergebnis:13 Ja, 2 Enthaltungen

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