Auszug - Investitionspakt soziale Integration im Quartier Antragstellung für das "Begegnungs- und Bildungszentrum mit multifunktionaler und integrativer Ausrichtung"  

Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses der Samtgemeinde Liebenau
TOP: Ö 4
Gremium: Bau-, Planungs- und Umweltausschuss der Samtgemeinde Liebenau Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Di, 06.06.2017 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 17:00 - 19:35 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungszimmer des Rathauses
Ort: Ortstraße 28, 31618 Liebenau
SG/2017/021 Investitionspakt soziale Integration im Quartier
Antragstellung für das "Begegnungs- und Bildungszentrum mit multifunktionaler und integrativer Ausrichtung"
   
 
Status:öffentlich  
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Zu diesem Tagesordnungspunkt nimmt Frau Schwarzien vom Lindener Baukontor an der Sitzung teil. Frau Schwarzien erläutert das Um- und Nachnutzungskonzept für die St. Laurentiusschule, das mit der Schulleitung und den sonstigen Nutzern mehrmals diskutiert wurde. Auf der Basis dieses Konzepts ist der Förderantrag in dem Programm „Investitionspakt soziale Integration im Quartier“ zu stellen.

 

Der Ausschuss nimmt die Planung zustimmend zur Kenntnis; ergänzend regt Frau Granich an, bei der Raumkonzeption Räumlichkeiten für „Liebenau hilft“ vorzusehen. Dieses ist grundsätzlich geplant und unter c) des Beschlussvorschlags berücksichtigt.

 

Herr Reineke legt Wert auf die Feststellung, dass die Umsetzung der Variante 1 des Konzepts nicht mit Mitteln der Städtebauförderung förderfähig sei. Das beinhalte ein nicht unerhebliches Risiko bei der Gewinnung von Fördermitteln.


Beschluss:

 

Der Samtgemeinderat beschließt, dem vom Lindener Baukontor erarbeiteten Raumkonzept (Variante 1) grundsätzlich zuzustimmen und einen entsprechenden Umbau/eine Sanierung der St.  Laurentiusschule im Haushaltsjahr 2018 umzusetzen. Mit der Umsetzung des Raumkonzeptes wird eine auf Dauer angelegte nachhaltige Nutzung des gesamten Gebäudekomplexes der St. Laurentiusschule erreicht.

 

Vorab ist Folgendes zu ergänzen:

 

a) Das gesamte Bauvorhaben ist in selbständig umzusetzende Bauabschnitte aufzuteilen. Die Kosten für die Bauabschnitte sind getrennt zu kalkulieren.

 

b) Für die gemeinnützige Jugendhilfeeinrichtung sind Räumlichkeiten einzuplanen. Notwendige Büros sind im ehemaligen Hausmeisterhaus unterzubringen; die weiteren Räumlichkeiten sind durch eine Doppelnutzung von bestehenden Räumen innerhalb der Schule sicherzustellen.

 

c) Für eine Migrations- und Beratungsstelle in Ergänzung zu dem bestehenden Familienservicebüro im Rathaus sind 1 bis 2 Räume einzuplanen.

 

d) Die Sanitär- und Umkleideräume im Kellergeschoss sind Bestandteil des Gesamtkonzeptes, werden aber mit Mitteln der Städtebauförderung finanziert.


Abstimmungsergebnis: 4 Ja-Stimmen, 1 Enthaltung

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