Ungebrochener Einsatz für das Wohl der Gemeinde Pennigsehl
- Auszeichnung der Ehrenamtlichen der Gemeinde Pennigsehl im Dorfgemeinschaftshaus Mainsche -
Zum 9. Mal fand der Tag der Ehrenamtlichen im Dorfgemeinschaftshaus in Mainsche statt. Nach Meinung von Bürgermeister Rudolf Sudhop ist das ehrenamtliche Engagement in der Gemeinde Pennigsehl ungebrochen. Es sei bewundernswert, wie viele Bürgerinnen und Bürger weiterhin bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, um etwas Gutes und Wichtiges für ihre Heimatgemeinde zu tun; denn nur dadurch könne es zukünftig gelingen, die Rahmenbedingungen für die örtliche Gemeinschaft so zu erhalten, dass sich alle in ihrer Gemeinde Pennigsehl wohlfühlen. Dieser uneigennützige selbstlose Einsatz, das Zurückstellen persönlicher Interessen zugunsten der Allgemeinheit, die Übernahme von Aufgaben; dies sei nicht selbstverständlich, sondern zeichne eine intakte und lebendige Bürgerschaft aus. All dies trage zur Zukunftsfähigkeit der Gemeinde und zur Zufriedenheit der in ihr lebenden Menschen in entscheidendem Maße bei. Um dieses bürgerschaftliche Engagement zu würdigen richtet seit dem Jahre 2002 die Gemeinde Pennigsehl den Tag der Ehrenamtlichen aus. Auch in diesem Jahr konnte der Bürgermeister zahlreiche Gäste aus Rat, Verwaltung, Vereinen, der heimischen Wirtschaft und der Kirche begrüßen. Den musikalischen Part des Abends im Dorfgemeinschaftshaus Mainsche absolvierte der Pennigsehler Spielmannszug unter der Leitung von Klaus Deppe mit Bravour und begleitet vom Beifall der Anwesenden.
In seiner Dankesrede ging der Bürgermeister auf die Bedeutung des Einsatzes für das Gemeinwesen ein. Im Hinblick auf die derzeitige Haushaltssituation mit leeren Kassen, von welcher die Gemeinde Pennigsehl ganz besonders stark betroffen sei, trage das Engagement der Bürgerinnen und Bürger nicht nur zur Verbesserung der Lebensqualität in Pennigsehl bei, sondern sorge auch für die Zukunftsfähigkeit der Gemeinde. Ehrenamtliche und Freiwillige bringen sich ein mit Tatkraft, guten Ideen und viel Erfahrung. Sie opfern ihre Zeit für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Aus dem großen Kreis derer, die sich in vielfältigen gesellschaftlichen Einrichtungen für die Gemeinde einsetzen, d. h. in 22 Vereinen, den Kapellenvorständen, den öffentlichen Einrichtungen, wie Kindergärten oder Schule, den Wohlfahrtsverbänden, den Zusammenschlüssen von Handwerk und Handel, sind auch im Jahr 2010 Menschen ausgewählt worden, denen öffentlich Dank und Anerkennung gezollt wird. Dies bedeutet eine Anerkennungskultur, die nach Meinung von Bürgermeister Sudhop wichtig ist, da Ehrenamtliche diese Arbeit nicht nur machen, weil es Spaß und Freude macht, sondern ihnen auch Dank und Respekt öffentlich ausgesprochen werden sollte.
Aus der Vielzahl derer, die sich in der Gemeinde Pennigsehl engagieren und sicherlich alle ein Dankeschön in Form einer Ehrung im öffentlichen Rahmen verdient hätten, sind stellvertretend aus diesem Kreis drei Personen für eine besondere Würdigung ausgewählt worden.
Es sind dies Rita Röske, Heinrich Hormann und Willi Höltke. Die Ehrung nimmt der Bürgermeister der Gemeinde gemeinsam mit Gemeindedirektor Walter Eisner vor und würdigt in seiner Laudatio die Verdienste der Geehrten.
Rita Röske, die sich sowohl im Schützenverein Mainsche als auch im Heimatverein Pennigsehl besonders engagiert, führt seit 1995 die Chronik des Schützenvereins und hat sich insbesondere um die Erforschung der Heimatgeschichte der Dörfer Hesterberg, Pennigsehl und Mainsche sehr verdient gemacht. Sie hat die heimatgeschichtliche Sammlung von Henry Wittmershaus übernommen und führt sie fort. Vielleicht gelingt es der Gemeinde, wenn entsprechende räumliche Möglichkeiten bestehen, dieses alles in ein Gemeindearchiv zu überführen und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Daneben ist Rita Röske als Jugendschießwartin und Schriftführerin im Schützenverein Mainsche und daneben auch noch als stellvertretende Schriftführerin im Heimatverein Pennigsehl in den Vorständen dieser Vereine aktiv.
Heinrich Hormann als Mitglied des SSV Pennigsehl-Mainsche wird ausgezeichnet für insgesamt 24 Jahre als Platzkassierer für den SSV Pennigsehl. 19 Jahre war auch Willi Höltke in dieser Funktion für den SSV Pennigsehl tätig. Diese Zeiten sagen aus, dass über solch lange Zeiträume die Menschen bereit sind, sich zu engagieren und für ihren Verein tätig zu sein, wenn sie von der guten Sache überzeugt sind. Willi Höltke war daneben noch Mitglied im Ältestenrat des SSV Pennigsehl, und zwar insgesamt 27 Jahre. Auch dies, so der Bürgermeister, eine wichtige Funktion. Alle drei Geehrten wurden mit einem Buchpräsent, der Nadel der Gemeinde Pennigsehl und einer Urkunde ausgezeichnet.
Abschließend dankt der Bürgermeister allen, die diesen Abend in einem würdigen Rahmen ermöglicht haben. Insbesondere Reinhard Oldenburg und Jens Rumann für die Bewirtung, den Helferinnen und Helfern für die Vorbereitung und allen, die mitgeholfen haben, die Veranstaltung zu einem Erfolg zu machen.
Bürgermeister und Gemeindedirektor gehen gemeinsam davon aus, dass der bewundernswerte und ungebrochene ehrenamtliche Einsatz in der Gemeinde Pennigsehl weiterhin fortdauert und dass es dadurch gelingt, die Infrastruktur und die geschaffenen Einrichtungen in dem bestehenden Standard zu erhalten.
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