Rico Schmidt neuer Ortsbrandmeister

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Der  Ortsbrandmeister Mark-Henrik Mühlenfeld berichtete auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Liebenau von insgesamt 100 Diensten, Einsätzen und Terminen im Jahr 2009. „Ich möchte das zum Anlass nehmen den aktiven Kameraden für ihre stetige Einsatzbereitschaft zu danken“ sagte Mühlenfeld.

Er bedankte sich ebenso bei den Liebenauer Firmen, die die aktiven Kammeraden für Einsätze während der Arbeitszeit freistellen und die Feuerwehr unterstützen.

Der stellvertretender Ortsbrandmeister Andreas Thiemann berichtete von den 33 Einsätzen, die es vergangenes Jahr abzuarbeiten galt. Neben den Brandeinsätzen, die vom Entstehungsbrand bis zum Mittelbrand reichten, gab es auch viele Einsätze mit technischer Hilfeleistung zu überstehen. Darunter waren leider auch drei Verkehrsunfälle mit einer toten Person. Desweiteren gab es noch sechs Fehlalarmierungen, die überwiegend durch Brandmeldeanlagen ausgelöst wurden.

Die Liebenauer Drehleiter war im vergangenen Jahr einmal innerhalb und siebenmal außerhalb der Samtgemeinde zu Einsätzen unterwegs. Hier teilen sich die Einsätze in zwei Menschenrettungen und sechs Brandbrandbekämpfungen auf.

Der Gemeindebrandmeister Gerd Wacker betonte, das 50% der Einsätze in der Samtgemeinde von der Stützpunktwehr Liebenau abgearbeitet wurden.

Auf dieses große Einsatzspektrum bereiteten sich die Kammeraden an 25 Übungsdiensten vor. Dazu kamen Funk- und Fahrübungen, Atemschutzübungen und Übungen der Gefahrgutgruppe.

Natürlich wurde auch bei zahlreichen Veranstaltungen, wie Osterfeuer, Schützenfest, Kartoffelfeuer, Weihnachtsmarkt, teilgenommen und aufgepasst, so das alles ordnungsgemäß durchgeführt werden konnte.

Zusammen mit  dem Feuerwehrblasorchester Anemolter-Schinna, das auch wieder für einen stimmungsvollen Rahmen bei der Jahreshauptversammlung sorgte, zog die Wehr  an Pfingsten zum Wecke durch Liebenau.

„Bei der Ferienpassaktion haben wir, wie immer, einen Nachmittag für die Kinder gestaltet“ berichtete Mühlenfeld.

In diesem Jahr standen die Wahlen des Ortskommandos an. Nach 12 Jahren als Ortsbrandmeister machte Mark-Henrik Mühlenfeld den Posten für einen Nachfolger frei.

Gemeindebrandmeister Gerd Wacker führte die Wahl durch und erhielt ein einstimmiges Ergebnis für den neuen Ortsbrandmeister Rico Schmidt.

Schmidt bedankte sich für die Wahl und sagte zu dem Führungsteam der letzten 12 Jahre „Ihr habt einiges geleistet und das gebührt unseren Respekt.“

Bis zu Ernennung durch den Gemeinderat bleibt Mühlenfeld im Amt.

Zum neuen stellvertretenden Ortsbrandmeister wurde Mark-Henrik Mühlenfeld gewählt. Die weiteren Posten des Kommandos wurden mit Andreas Thiemann (Gerätewart), Mario Grüning (Atemschutzgerätewart), Benjamin Wehrenberg (Schriftführer) und Günther Müller (Sicherheitsbeauftragter) einstimmig neu gewählt. Wiedergewählt wurden Dr. Heiner Ballmann als Kassenwart und Heinfried Kugele als Beisitzer.

Neu in die Freiwillige Feuerwehr aufgenommen wurden Kai Dehmel, Jan-Henning Nietfeld und Tim Stuwe, die auch zum Feuerwehrmann ernannt wurden sind und Benjamin Luther.

Befördert wurden Ulla Meyer und Philipp Wehrenberg zur Hauptfeuerwehrfrau bzw. Hauptfeuerwehrmann, Malte Huguenin zum Oberfeuerwehrmann und Rico Schmidt zum Oberlöschmeister.

Für ihre langjährige Dienstzeit wurden Dr. Heiner Ballmann (25 Jahre) und Karl-Heinz Hentschel (40 Jahre) geehrt.

Bezüglich dem Um- und Anbau des Feuerwehrhauses soll es kurzfristig weitere Besprechungen geben und der Samtgemeindebürgermeister Walter Eisner versprach: „Das Feuerwehrhaus werden wir hinkriegen.“

Eisner sagte weiterhin „Die Feuerwehr hat einen hohen Stellenwert in der Bevölkerung und dem Rat.“ Dieses bestätige sich auch in einer internationalen Studie, die aussagt, dass die Feuerwehr zum siebten Mal infolge das meiste Vertrauen in der Öffentlichkeit genießt.

Die überörtliche Ausbildung kam im letzten Jahr auch nicht zu kurz. So besuchten Malte Huguenin die Lehrgänge Maschinisten und Atemschutzgeräteträger und Benjamin Hohensee die Lehrgänge Sprechfunken und Atemschutzgeräteträger in Nienburg. An der Landesfeuerwehrschule in Celle wurde Andreas Thiemann zum Gerätewart, Mario Grüning zum Atemschutzgerätewart  und Philipp Wehrenberg zum Truppführer ausgebildet.

Die Prüfung Truppmann Teil 2 absolvierten Benjamin Hohensee und Torsten Meyer.

In der Zukunft blickt die Liebenauer Wehr auf das 100 Jährige Bestehen im Jahr 2011. Zur Feier sollen viele Veranstaltungen, unter anderem das Ausrichten der Kreiswettbewerbe, durchgeführt werden.

Bildunterschrift:

Die Beförderten, Geehrten und Gewählten mit Vertretern des Feuerwehrkommandos und der Gemeinde

Christian Beyer, Pressewart