Neues Projekt: Präventionsrat Liebenau fördert Hausaufgabenhilfe
Der Präventionsrat Liebenau hat sich zur Aufgabe gemacht, an der Umsetzung der Konzeption der Jugendarbeit im Rahmen eines sozialen Netzwerkes mitzuwirken. Der Präventionsrat wird die Arbeit der Samtgemeinde in bestimmten Bereichen flankierend unterstützen. Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit liegt in der Hilfe für Kinder, um ihre persönliche und soziale Entwicklung zu festigen. Um das zu erreichen, ist eine frühzeitige Hausaufgabenhilfe von besonderer Bedeutung. Diese pädagogische Arbeit ist auch Bestanteil der gemeindlichen Jugendkonzeption der Samtgemeinde Liebenau.
Seit einigen Wochen ist die Liebenauerin Tanja Knieriem vom Präventionsrat eingestellt worden. Diese Hausaufgabenhilfe findet an den Schultagen direkt nach Unterrichtsschluss in der Schule statt. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die keine nachmittägliche Betreuung haben und keine Einrichtung besuchen, bei denen jedoch ein solcher Bedarf seitens der Lehrkräfte in Absprache mit den Eltern feststellbar ist. In zwei Gruppen betreut Frau Knieriem die Schüler/innen und gibt die notwendigen Hilfestellungen. Jede Gruppe besteht aus sieben bis zehn Teilnehmer/innen.
Um sich von den Erfolg dieser Präventionsarbeit zu überzeugen, besuchten der Vorstand des Präventionsrates mit ihrem Vorsitzenden Walter Eisner die Grundschule, um dort mit der Schulleiterin Eva Felkel und dem Vertreter der Samtgemeinde, Fachbereichsleiter Uwe Folk die vernetzte Bildungs- und Jugendarbeit zu erörtern. Eisner bedankte sch zunächst bei Frau Knierim für ihren aufopferungsvollen Einsatz.
Eisner sagte: „Die partnerschaftliche Zusammenarbeit im Netzwerk von Verein, Schule und Samtgemeinde wird weiter notwendig sein, um die Bildungsintegration voranzutreiben. Bildungsintegrationsarb eit ist Präventionsarbeit.“ Die wurde auch von Frau Felkel und den sonstigen Vorstandsmitgliedern bekräftigt. Schatzmeister Claus Jezek hob hervor, dass es positiv sei, sich vor Ort davon überzeugen zu können, dass die finanzielle Hilfe des Präventionsrates „gut angelegtes Geld“ sei.
Schulleiterin Eva Felke zeigte sich ebenfalls hoch erfreut und bedankte sich bei den Mitgliedern des Vereins. Nach Meinung von Frau Felkel gibt es noch vielenWünschen, die mit Hilfe des Vereins erfüllt werden könnten, wie beispielsweise eine Ergänzung der Schülerbücherei. Die Vereinsvertreter sagten zu, sich in der nächsten Vorstandssitzung mit dem Ansinnen zu befassen.
Bildunterschrift
Claus Jezek, Jugendpfleger Henning Andresen, Walter Eisner, Dietmar Scholz, Tanja Knierim, Harald Calsow, Eva Felkel, Uwe Folk
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