Verleihung von Ehrenamtskarten 2008 in der Samtgemeinde Liebenau

kopie-ehrenamtstag-liebenau-klein-2008.JPGVierzehn aktiv ehrenamtlich tätige Personen aus Binnen und Liebenau haben am Donnerstagabend anlässlich einer Feierstunde im Rathausdie in Niedersachsen neu eingeführte Ehrenamtskarte erhalten. In Anerkennung und Würdigung des geleisteten bürgerschaftlichen Engagements erhielten diese besondere Auszeichnung Inga Vehrenkamp, Karla Friedrichs, Inge Linderkamp, Julia Loges, Herbert Nordbrock, Fritz Linderkamp, Angelika Leesemann, Monika Mausolf, Ernst Eickhoff, Werner Bargemann, Gerhard Lange, Werner Görisch, Dick van der Meer und Dieter Dehmel .

Das Land Niedersachsen hat gemeinsam mit den Kommunen in Niedersachsen die Ehrenamtskarte eingeführt. Die Ehrenamtskarte ist Teil der umfänglichen Kultur zur Würdigung und Anerkennung geleisteten bürgerschaftlichen Engagements in Niedersachsen. Auch im Landkreis Nienburg/Weser ist das ehrenamtliche Engagement ein wesentlicher Stützpfeiler des Vereins- und Gesellschaftslebens. Die Bedeutung des Ehrenamtes kann daher nicht oft genug herausgestellt werden. Ministerpräsident Wulff hat bei seiner Rede zur Einführung der Ehrenamtskarte im besonderen darauf hingewiesen, dass es in unserer kommunalen Selbstverwaltung notwendig ist, das bürgerschaftliche Engagement weiter auszubauen, vor allem darum, um die Verantwortung des Einzelnen für das Gemeinwohl zu stärken, ihm Chancen zu bieten, an der Zukunftsgestaltung der Gesellschaft mitzuwirken, sich in seinem Umfeld zu engagieren, seine Ideen, seine Kreativität, seine Zeit und seine Erfahrung einzubringen, auch und gerade zum Wohle anderer. Der Landkreis Nienburg/Weser hat diese Ideen aufgegriffen und im Rahmen einer Auftaktveranstaltung im Dezember 2007 die Ehrenamtskarte kreisweit eingeführt, durch die dieses Engagement ehrenamtlich Tätiger in besonderer Weise gewürdigt werden soll. Diese Ehrenamtskarte ist Ausdruck öffentlicher Anerkennung. Mit der Ehrenamtskarte soll denen etwas zurückgeben werden, die sich in herausragender Weise für den Nächsten und für das Gemeinwohl einsetzen. Ehrenamt und Hilfsbereitschaft sind Kernelemente einer menschlichen und erfolgreichen Gesellschaft, einer aktiven Bürgergesellschaft, die in der Samtgemeinde Liebenau besonders ausgeprägt ist. „Ohne unsere Bürger, ohne eine solche Bürgergesellschaft wäre unsere Demokratie nicht lebensfähig, würde unsere Demokratie nicht so gut in einer kleinen Keimzelle der Kommune, unserem lebenswerten Gemeinwesen, funktionieren“, sagte Samtgemeindebürgermeister Walter Eisner anlässlich seiner Rede in der Feierstunde.

Die Ehrenamtskarte können nur die erhalten, die sich in besonderer Weise für Andere engagieren, für das Gemeinwohl einsetzen. Voraussetzung ist neben dem Mindestalter von 18 Jahren eine freiwillige gemeinwohlorientierte Tätigkeit ohne Bezahlung von mindestens 5 Stunden in der Woche oder 250 Stunden im Jahr, wobei die Ehrenamtskarte auf 3 Jahre befristet ist. Mit der Ehrenamtskarte ist somit Anerkennung und Wertschätzung verbunden. Die Ehrenamtskarteninhaberinnen und Ehrenamtskarteninhaber kommen auch in den Genuss von Vergünstigungen verschiedenster Art. Im Bereich der Samtgemeinde Liebenau ist das freier Eintritt im Hallenbad und im Freibad, und bislang hat sich der Scheunenverein Liebenau bereit erklärt, für seine kulturellen Veranstaltungen ebenfalls freien Eintritt zu gewähren. Es gibt landesweit viele Vergünstigungen, die alle mit dieser Ehrenamtskarte in Anspruch genommen werden können. Dies kann man im Einzelnen im Internet abrufen.