Erfolgreiche Entkusselung der Heidefläche

kinder.jpgRund 50 Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde Pennigsehl waren am 17.11.2007 zusammengekommen, um dem unerwünschten Gehölzaufwuchs auf der Wiederverheidungsfläche mit Spaten und Hacke zu Leibe zu rücken. Der Gemeinderat und die Verwaltung hatten alle Bürger und Vereine eingeladen, bei diesem Projekt mitzuhelfen. 

Nachdem im vergangenen Jahr rd. 45 Personen dieser Einladung gefolgt waren, freute sich Bürgermeister Rudolf Sudhop , dass der Teilnehmerkreis diesmal noch etwas größer war. Erfreulich dabei, dass wieder eine ganze Reihe von Kindern und Jugendlichen mit dabei waren. 

Das Entkusseln ist notwendig, um die in der Nachbarschaft zum Borsteler Moor gelegene ursprünglich vorhandene Kulturlandschaft (Heide) zu erhalten. Wenn die Kiefern- und Birkenschösslinge nicht regelmäßig beseitigt werden würden, würde sich in wenigen Jahren wieder eine Busch- und Strauchlandschaft entwickeln und die Heide zurückdrängen. In früheren Zeiten wurde diese Kulturlandschaft durch die regelmäßige Beweidung von (Wander-) Schafherden erhalten. Die Schafe knabberten die jungen Triebe der Kiefern- und Birkenschösslinge ab und wirkten dadurch der natürlichen Verbuschung solcher Flächen entgegen. Da es inzwischen jedoch kaum noch Wanderschäfer gibt und die jungen Triebe auch nicht wirkungsvoll abgemäht werden können, muss der Mensch zum Schutz dieser sehenswerten Kulturlandschaft nachhelfen. Der Erfolg ist schon seit einigen Jahren in Mainsche gut zu sehen und es ist wirklich ein wunderschönes Bild, wenn im Spätsommer die Heide in voller Blüte steht. 

Vor diesem Hintergrund war die Motivation und die Stimmung bei den Helfern auch sehr gut, so dass trotz der nicht ganz optimalen Witterung das geplante Areal bearbeitet werden konnte. Anstrengend war es natürlich trotzdem, so dass die Helferinnen und Helfer sich mittags die von der Kyffhäuserkameradschaft gelieferte Erbsensuppe und ein paar kühle Getränke schmecken ließen. 

Die Bilder zeigen u. a. Willi Thielker , der mit seinem Trecker und Anhänger die abgestochenen Schösslinge abtransportierte und einige der jungen Helferinnen.